Salz – Krankmacher oder Heilmittel?

Salz – Krankmacher oder Heilmittel?

Ist Salz ungesund? | Essen wir zu viel Salz? | Das Problem mit dem Kochsalz | Natürliche Kochsalz-Alternativen | Was sind Schüßler Salze? | Wasser und Salz – Sole | Fazit 

Salz

Welchen Einfluss hat Salz auf unsere Gesundheit?

Salz, welches früher noch als Wundermittel galt, gibt es heute schon für wenige Cent im Supermarkt. Deshalb hat auch die gesundheitliche Bedeutung, welche Salz durchaus mit sich bringt, abgenommen. Viele Krankheiten seien auf einen erhöhten Salzkonsum zurückzuführen.
Die Folge: Das früher noch als „weißes Gold“ verehrte Lebensmittel hat über die letzten Jahre seinen guten Ruf verloren.

Brauchen wir also gar kein Salz, um gesund zu sein? Die Frage lässt sich einfach beantworten, denn grundsätzlich besteht unser Körper, chemisch betrachtet, aus nichts anderem als Wasser und Salz. Jegliches Leben ist aus den Urmeeren unserer Erde entstanden, welche erstaunlicherweise exakt dieselbe Salzkonzentration hatten, wie sie in unserem Körper vorhanden ist.

Ein Leben ohne Salz wäre also gar nicht möglich. Oft wird Salz nur auf die beiden Elemente Natrium und Chlorid reduziert, da alle herkömmlichen Speisesalze aus dem Supermarkt nur noch diese beiden enthalten. Natürliche Ur-Salze enthalten allerdings 84 Elemente – Natrium-Chlorid sind nur zwei davon.

Essen wir zu viel Salz?

Nahezu jedes Lebensmittel wird mit Kochsalz verarbeitet oder konserviert. Durchschnittlich kommen Europäer so auf eine Tagesaufnahme von 12-20 Gramm (empfohlen werden übrigens ca. 6 g/Tag). Man muss bedenken, dass alle verarbeiteten Lebensmittel wie Brot, Käse, Wurst und Fertigprodukte, lediglich Natrium-Chlorid, also herkömmliches Speisesalz, enthalten. Unser Körper versucht das Natrium-Chlorid, wieder so schnell wie möglich über die Niere auszuscheiden. Da unsere Niere nicht mehr als 5-7 Gramm abbauen kann, müssen unsere anderen Ausscheideorgane herhalten. Unreine Haut und Pickel sind die Folge.

Trotz des hohen Salzkonsums fehlen uns die wichtigen anderen 82 Elemente, welche in den verarbeiteten Speisesalzen aus dem Supermarkt nicht mehr vorhanden sind. Es kommt also nicht nur darauf an wie viel Salz, sondern auch was für Salz wir essen.[/vc_column_text]

Das Problem bei Kochsalz, Speisesalz und Tafelsalz

Magnesium und Kalium, zwei der in unverarbeiteten Ur-Salzen vorkommenden Elemente, würden für einen leicht bitteren Geschmack sorgen. Außerdem zieht Magnesium Wasser, was zu Verklumpungen führen könnte. Da sich verklumptes Salz schlecht verkaufen würde, werden Magnesium und Kalium „rausraffiniert“, und die anderen 80 Elemente gleich mit. Übrig bleiben die aggressivsten Bestandteile des Salzes: Natrium und Chlorid.

Ein Experiment zeigt, dass Fische welche in ein Becken gesetzt werden, welches exakt dieselben Bedingungen des Meerwassers erfüllt, nach 5 Minuten sterben würden. Der einzige Unterschied: Anstatt Meersalz wurde verarbeitetes Speisesalz verwendet.

Ein anderes Experiment kann jeder selbst zu Hause ausprobieren: Wird einem Glas mit Essig Kochsalz hinzugegeben und einem anderen unverarbeitetes Natursalz, fängt das Glas mit Natrium-Chlorid, also Kochsalz aus dem Supermarkt, stark an zu Schäumen, während das Salz in dem anderen Glas lediglich auf den Boden absinkt.

Salz

Ein weiteres Problem ist, dass Speisesalzen häufig Aluminiumhydroxid beigesetzt wird. Dadurch soll die Streu- und Rieselfähigkeit des Salzes zunehmen. Diese Leichtmetallverbindung setzt sich im Gehirn ab und zerstört die Nervenleitbahnen. Die hohe Alzheimerrate in den USA wird deshalb oft mit dem großen Anteil, der in Aluminium verpackter Lebensmittel, in Verbindung gebracht.

Vielleicht haben Sie schon einmal von „Pökeln“ gehört. Dies ist ein Vorgang, um Fleisch und Wurstwaren länger haltbar zu machen. Das Fleisch wird dabei mit Pökelsalz (Kochsalz welchem Nitrate beigesetzt wurden) behandelt. Nitrat kann durch verschiedene Bakterien zum gesundheitsschädigenden Nitrit umgewandelt werden. Nitrit wiederum kann in einem sauren Milieu (z.B. unserem Magen) zu krebserregenden Nitrosaminen umgewandelt werden. Hierzu benötigt es nur Stickstoffverbindungen, sogenannte Amine, welche auch in unserem Körper gebildet werden.
Nitrosamine werden allerdings nicht nur im Magen gebildet, sondern können auch schon bei Verarbeitungsprozessen von gepökelten Fleisch und Wurstwaren entstehen.
Nitrosamine gelten seit Jahren zu den aggressivsten Krebserregern.

Ein weiteres Problem ist das oft in Speisesalzen beigesetzte künstliche Jod und Fluorid. Jodide und Fluoride erhöhen die Bildung des krebserregenden Nitrosamins. Jod sogar um das sechsfache. Bestätigt wird dies auch durch die hohen Krebsraten des jodreichsten Landes überhaupt: Japan.
Mehr über das Thema Jod und Fluorid finden Sie bei unseren jeweiligen Beiträgen (Jod Beitrag, Fluorid Beitrag)

Die natürlichen Alternativen – Meersalz, Steinsalz und Himalaya Salz

Es gibt viele Alternativen zum ungesunden, raffinierten Speisesalz aus dem Supermarkt. Meersalz, zum Beispiel, enthält noch einen Großteil der 84 Elemente. Trotzdem muss man beim Meersalz aufpassen, da ca. 80% der Meersalze behandelt werden und somit wieder nur Natrium-Chlorid übrig bleibt. Außerdem sind Meersalze den Verunreinigungen unserer Meere ausgesetzt.

Eine weitere Alternative bieten Steinsalze. Diese werden aus Salzbergwerken gewonnen und zum Großteil zu Kochsalz weiterverarbeitet. Ein Teil wird allerdings auch unbehandelt verkauft, erkennbar an einer leicht gräulichen Färbung. Unverarbeitetes Steinsalz bietet dabei alle 84 Elemente, welche im Ur-Salz enthalten sind.

Kristallsalz

Kristallsalz, auch Himalaya Salz genannt, stammt aus einem Ausläufer des Himalaya Gebirges in Pakistan. Der Unterschied zu den Steinsalzen aus Deutschland sind die Druckverhältnisse, welche seit Jahrmillionen auf das Salz wirken. Kristallsalz habe demnach genug Druck erfahren, damit alle Elemente in das Kristallgitter des Salzes eingebunden werden konnten. Deshalb soll nur Kristallsalz die Elemente so fein enthalten, dass sie in unseren Zellen verarbeitet werden können.

Da es bis heute keine Studien gibt, die dies beweisen, empfehlen wir jedem für ein paar Monate Kristallsalz statt Steinsalz zu verwenden und danach sein eigenes Wohlbefinden zu fragen.

Was sind Schüßler Salze?

Wie schon in den Abschnitten zuvor beschrieben, wäre ein Leben ohne Salz nicht möglich. Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler hat seine Lebenszeit darauf verwendet, die allgemeine Ursache für Krankheiten zu finden. Seine Forschungen lassen darauf schließen, dass jede Krankheit auf eine Störung im Mineralienhaushalt der Körperzellen zurückzuführen sei.

Seine Erkenntnis dabei war, dass es biochemisch betrachtet 12 Funktionsmittel gäbe, welche für alle Organfunktionen zuständig seien. Schüßler ging davon aus, dass die über die Nahrung aufgenommenen Minerale, von den Zellen nicht richtig aufgenommen werden und so langfristig Krankheiten entstehen.

Viele Therapeuten verwenden mit Erfolg die verschiedenen Schüßler Salze bei diversen Behandlungen.

Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler

Wasser und Salz – Sole

Die oft als „flüssiges Licht“ beschriebene Sole hat viele Anwendungsbereiche. Sole kann jeder, einfach und kostengünstig, selber herstellen. Benötigt werden nur reines und sauberes Wasser und Kristallsalzbrocken. Legt man die Kristallsalzbrocken in das Wasser löst, sich das Salz bekanntlich auf – und zwar bis zu einem Sättigungsgrad von 26%.

Sole wird erfolgreich für Entgiftungs- und Entschlackungskuren verwendet und hat bei vielen Krankheiten eine heilende Wirkung. Lösen Sie 6 bis 12 Wochen lang täglich einen Teelöffel ihrer Sole-Lösung mit frischen Wasser und trinken Sie es direkt nach dem Aufstehen – Sie werden merken wie durch die Sole ihr Kreislauf viel schneller in Schwung kommt.

Fazit

Salz ist mehr als nur das billigste Gewürz aus dem Supermarkt. Aus Wasser und Salz ist jedes Leben entstanden. Allerdings hat das Salz aus dem Supermarkt nicht mehr viel mit Ur-Salz unserer Urmeere zu tun. Ganzheitliches Salz besteht aus 84 Elementen – das Speisesalz aus dem Supermarkt aus 2: Natrium und Chlorid.

Durch die Industrialisierung wurde im Laufe der Jahre Salz immer mehr zum Massenprodukt. Natrium-Chlorid, auch bekannt als Kochsalz, wird für Waschmittel, Lacke, Plastik und vieles mehr verwendet. Des Weiteren ist es als günstigstes Konservierungsmittel in nahezu allen Konserven enthalten.

Ganzheitliches, unverarbeitetes Salz gibt es nur selten im Supermarkt zu kaufen. Immer öfter kann man allerdings das teurere Himalaya Salz in den Regalen stehen sehen. Dieses seit Jahrtausenden unberührte Salz aus Pakistan enthält noch alle 84 Elemente, welche unter perfekten Druckverhältnissen, in die Kristallgitter des Salzes eingebunden wurden.

Viele werfen dem Kristallsalzmarkt Geldmacherei und Abzocke vor, da es doch das 20-Fache kosten würde und schlussendlich auch nur ein Gewürz sei. Doch wer den Hintergrund versteht, wird gerne die paar Euro mehr ausgeben. Wir können nur jedem empfehlen ein paar Monate eine Sole Trinkkur zu machen beziehungsweise Kristallsalz zu verwenden und dann selber zu entscheiden, ob es einem besser geht oder nicht.

Ein Kilo Kristallsalz kostet gerade einmal 6€ und reicht ein gutes halbes Jahr. Zu finden ist das gesunde Salz in vielen Supermärkten und Reformhäusern. Auch online kann man Himalaya Salz bequem und günstig bestellen. Schauen Sie zum Beispiel hier: Kristallsalz – 1kg für 6€*

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http://bit.ly/1HZJt4J
http://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/the-new-salt-controversy/
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1987009
http://www.webmd.com/heart/news/20140814/studies-question-need-watch-salt-sodium