Fluorid – Was steckt wirklich dahinter?

Fluorid – Schützer oder Gift?

Das oftmals fälschlicher Weise als essentielles Spurenelement vermarktete Fluorid ist aus unserem heutigen Leben kaum noch wegzudecken. Egal ob Speisesalz, Zahnseide, Mundwasser oder Zahnpasta – nahezu überall werden künstliche Fluoride beigesetzt. Doch warum ist das so?

Zahnpasta

Für was brauchen wir Fluorid?

Gleich zu Beginn sollte klargestellt werden, dass Fluorid für den Menschen nicht essentiell, also nicht lebensnotwendig ist. Durch die Verpackungsgestaltung von fluoridierten Salzen, durch diverse Werbekampagnen und durch schlecht recherchierte Berichte, hat sich in den letzten Jahren leider ein Bild entwickelt, welches Fluorid als „essentielles Spurenelement“ darstellt.
Die Folge: Ein „Je mehr, desto besser – Denken“ entwickelte sich.

Für was brauchen wir also Fluorid? – Die Antwort: Für gar nichts!

Die Einnahme von Fluorid ist also kein „Decken des Grundbedarfs“, sondern mit der Einnahme eines Medikaments gleichzusetzen.

 

Was ist also Fluor und Fluorid?

Fluor ist ein hochreaktives, sehr giftiges Gas. In vielen Produkten, zum Beispiel Zahnpasta und Salz, werden oft künstlich Fluoride beigesetzt – diese sind nicht ganz so giftig wie Fluor aber dennoch giftig!

Akute Vergiftungserscheinungen durch Fluorid sind aber eher selten, da die vorhandenen Mengen in fluoridierten Zahnpasten und Salzen relativ gering sind. Trotzdem sollte vor allem bei Babys und Kleinkindern aufgepasst werden, dass die lecker schmeckende Himbeerzahnpasta nicht geschluckt wird.

Akute Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall.

 

Warum wird also Fluorid unseren Lebensmitteln beigesetzt?

Karies ist die am meisten auftretende Volkskrankheit in Deutschland. Entgegengewirkt soll mit Fluorid werden. Die Theorie: Fluoride härten künstlich den Zahnschmelz und machen es so dem Karies schwerer, die Zähne anzugreifen.

Doch wie entsteht Karies überhaupt? Karies ist die Folge einer schlechten Ernährung (Übersäuerung) und mangelnder Zahnpflege. Wäre es also nicht besser zuerst an diesen beiden Punkten zu arbeiten, anstatt mit künstlichen Substanzen nachzuhelfen?

Wichtig zu verstehen ist, dass wir Fluorid nicht zum Leben brauchen. Karies ist also auch kein Symptom eines „Fluoridmangels“! Leider stellt die Nahrungsmittelindustrie und sogar manche Ärzte, dies so dar.

 

Ist Fluorid in der Zahnpasta schädlich?

Wie schon im oberen Abschnitt erwähnt, sind akute Vergiftungserscheinungen eher selten. Forscher berichten vor allem von Gefahren einer dauerhaften, hoch dosierten Einnahme von Fluorid über Salze, Zahncremes, Mundwässern und vielleicht sogar Fluoridtabletten.

Eine Analyse der Harvard University zeigt, dass eine Fluoridbelastung signifikant mit einem reduzierten IQ bei Kindern in Verbindung stehe. 26 von 27 Einzelstudien belegten diese Analyse.

Drei weitere Studien aus China zeigen, dass ein erhöhter Konsum von Fluoriden in der Schwangerschaft, negative Auswirkungen auf die Hirnbildung des Fötus habe.

Auch nicht gerade beruhigend sind die Aussagen nach einer groß angelegten Metastudie von Dr. John Doull, Leiter des National Research Council (NRC): „Bei der Betrachtung der durchgeführten Studien, bemerkten wir schnell, dass viele Fragen unbeantwortet blieben und dass wir viel weniger sichere Informationen haben, als es dem Thema angemessen wäre […].“

 

Wie viel Fluorid ist für Erwachsene, Kinder und Kleinkinder unbedenklich?

Zahnärzte, Hausärzte und Ärzte, die bereits im Krankenhaus den Eltern Fluoridtabletten für ihre Babys mitgeben, kommen oft mit widersprüchlichen Aussagen. Es gibt keine bewiesenen Informationen, welche klar darlegen, in welcher Dosis Fluorid als Kariesprophylaxe dient und wann als Nervengift.

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nennt 0,05mg pro Kilogramm Körpergewicht als Richtwert. Dies ist allerdings laut der Informationsstelle für Kariesprophylaxe schon genug für die Entwicklung einer Dentalfluorose, also einer Überversorgung an Fluorid im Zahnschmelz. (Erkennbar an weißen Flecken auf den Zähnen)

Das Food and Nutrition Board des Institute of Medicine, geht sogar noch weiter und empfiehlt Kindern im Alter zwischen 0 und 6 Monaten, nicht mehr als insgesamt 0,01mg Fluorid am Tag.

Fragen Sie also, bevor Sie ihrem Kind Fluoridtabletten geben, nach einer Zweitmeinung!

 

Natürlich Alternative – solehaltige Zahnpasta

Eine natürlich Alternative bieten solehaltige Zahncremes. Die winzig kleinen Salzkristalle reinigen sanft die Zähne. Außerdem wird durch die Sole, säurehaltiger Speichel neutralisiert und so langfristig Zahnsteinbildung vorgebeugt.  Sole kann man ganz einfach und günstig selber herstellen. Benötigt werden nur Kristallsalzbrocken und Wasser. Mehr dazu in unserem Beitrag über Salz. Weiterlesen…

Wem der leichte Salzgeschmack zu intensiv ist, kann auf solehaltige Zahncremes von Weleda  Weleda Sole-Zahncreme*

oder Lavera  Lavera Zahncreme*

zurückgreifen. Diese enthalten natürliche Aromen oder Pfefferminzöle, damit man auf das gewohnte Frischegefühl nicht verzichten muss.

Wir selber putzen schon seit einiger Zeit unsere Zähne mit Sole oder solehaltiger Zahnpasta und verzichten soweit wie möglich auf fluoridierte Lebensmittel. Unsere Zähne sind weißer und gesünder als je zuvor – bestätigt von unserem Zahnarzt.

 

Fazit

Eine Fluoridierung des Trinkwassers, wie es in vielen Ländern noch üblich ist, ist in Deutschland glücklicherweise verboten. Deshalb ist es schwierig, als Erwachsener die schädlich wirkenden Mengen über Salz und Zahnpasta aufzunehmen. Kritisch ist es allerdings bei Babys und Kindern – hier sollte bei Empfehlungen der Ärzte einer Fluoridsupplementation, unbedingt eine zweite und dritte Meinung eingeholt werden. Auch bei der Zahnpasta sollte drauf geachtet werden, dass die Kinder die Zahnpasta nicht verschlucken. Auf fluoridiertes Salz empfehlen wir sowieso zu verzichten. Weiterlesen…
Auch wenn bei Fluorid wieder der Spruch „die Dosis macht das Gift“ zu Geltung kommt, sollte trotzdem hinterfragt werden, ob fluoridierte Zahncremes und fluoridierte Salze wirklich so sinnvoll sind, wie es überall behauptet wird. Letztendlich sollte Karies mit einer gesunden Ernährung vorgebeugt werden und nicht mit künstlich beigesetzten, nicht essentiellen Spurenelementen.

*Affiliate Links. Die verwendeten Links führen zu den einzelnen Produkten auf Amazon.de. Nach unseren Recherchen ist dies der günstigste Preis. Mit dem Kauf über diese Links unterstützt du unsere Seite und gewährleistest, dass wir auch weiterhin unabhängig bleiben können bzw. nicht auf Sponsorings angewiesen sind. Wir sind dir für deine Unterstützung sehr dankbar und schalten deshalb auf unserer Website keinerlei andere Werbung.

Schreibe einen Kommentar